Die neue 3D-Technik
Auch dieses Jahr wurden auf den Computer- und Technikmessen wieder einige tolle Ideen und Erfindungen präsentiert. Diesmal drehte sich vieles um den lang ersehnten Traum aller Technikbegeisterten: die 3D-Darstellung von Objekten und Räumen. Zwar gab es auch in der Vergangenheit so einige spektakuläre Varianten, doch es fehlte immer der letzte Schliff um es zu einer Technik zu machen, die sich auch Zuhause und Unterwegs anwenden lässt.
Es waren einfach zu große oder Umfangreiche Voraussetzungen erforderlich um es im Alltag einzusetzen. So konnten mit Hilfe einer Nebelwand mitten im Raum Bilder erzeugt werden und mit einem speziellen Sensor, den der Betrachter tragen musste, konnte das dargestellte Objekt relativ zur Betrachtungsweiße angepasst werden. So enstand eine räumlich wirkende Umgebung.
Die neue Technik will aber nun endlich in die Arbeitszimmer und Wohnzimmer der Menschen. So sollen neue Fernsehgeräte für jedes Familienmitglied sichtbare 3D-Bilder darstellen und spezielle Computermonitore den “Horizont” des Desktops außerhalb der Bildfläche erweitern.
Eine der bisher besten Methoden ist eine spezielle mit tausenden Linsen bestückte Glasplatte, die eigentlich nur auf den herkömmlichen Monitor aufgebracht wird. Eine spezielle Software teilt dann das Bild des Monitors in der Mitt stellt auf der linken Monitorhälfte das Bild für das linke Auge dar und auf der rechten das Bild für’s rechte Auge. Durch die leichten Abweichungen der zwei Bilder. Weil die jeweiligen Bilder durch die “Linsen-Scheibe” in das jeweilige Auge gestreut werden, entsteht für den Betrachter im Kopf ein realistisch anmutendes 3D-Bild. Das Bild sieht der Betrachter jedoch zwischen sich und dem Monitor, so dass der Monitor und sein Rahmen völlig nebensächlich wird und im Hintergrund verschwindet
So kann der Betrachter sich voll und ganz auf seine Arbeit oder seinen Film konzentrieren, aber es geht noch weiter. Bewegungen des Betrachters werden durch integrierte Kameras aufgezeichnet und die Scheibe vor dem Monitor dem entsprechend ausgerichtet.
Mithilfe von speziellen Schallwellen, die durch eine neue Hardware erzeugt werden, kann das 3D-Objekt auch durch Druckwellen umgeben sein, so dass man die 3D-Grafik sogar anfassen und fühlen kann. Erste kleine Beispiele konnte man auf den Messen bereits selbst testen, so lief ein kleiner Elefant über die Hände der Messegäste, oder Sie wurden von virtuellen Regentropfen getroffen. Auch eine kleines Spiel wie etwa Ping-Pong wäre damit bereits jetzt zu realisieren, Die Spieler würden den Ball sehen, fühlen und sich gegenseitig zustoßen können.
Gerade jetzt, wo die lang ersehnten Touch-Screens im kommen sind, möchte man meinen, dass eine Investition in solche eigentlich nur kurz Freude bringen würde, wenn man schaut was einem in ein oder zwei Jahren vielleicht schon Angeboten wird.

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